Allgemein

Gemüse wird in sogenannten „Anteilen“ bezogen. Es können 1, 1,5, 2, 2,5 oder drei Anteile bezogen werden. Die Gemüsemenge pro Anteil schwankt saisonal und witterungsbedingt. Bei den meisten Mitgliedern reicht ein Gemüseanteil auch für mehrere Personen.

Des Weiteren können Obstanteile bezogen werden. Da der Obstanbau sich immer noch im Aufbau befindet, sind die Mengen hier geringer und auch die Vielfalt ist etwas eingeschränkt. Aktuell gibt es Äpfel oder Apfelsaft, Himbeeren, Physalis und Erdbeeren.

Zusätzlich können Bioeier vom Birkenhof beozgen werden, die dann ebenfalls in Depot geliefert werden.

Ein- bis zweimal im Jahr wird auf dem Birkenhof geschlachtet, so dass auch Rindfleisch gekauft werden kann. Dies geschieht aber unabhängig von Solawi Darmstadt.

Ein Gemüseanteil reicht in der Regel für ein bis zwei Personen. Je nach Jahreszeit kann dann ein wesentlicher Anteil der täglichen Mahlzeiten mit dem Gemüse bestritten werden.

Das Gemüse und Obst der Solawi Darmstadt kommt ausschließlich vom Birkenhof in Egelsbach.

Ja, der Birkenhof ist Mitglied im Bioland Anbauverband und produziert Bioprodukte.

Der Hauptunterschied einer solidarischen Landwirtschaft zu einer Gemüsekiste besteht in der Übernahme eines Teil des Risikos durch die Bezieher. Die Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft finanzieren den Betrieb des Hofs und den Kauf von Saatgut. Im Gegenzug erhalten sie das produzierte Gemüse. Bei einer guten Ernte gibt es entsprechend viel Gemüse, bei einer schlechten Ernte (z.B. durch schlechtes Wetter oder Schädlingsbefall) entsprechend weniger. Das finanzielle Auskommen des Landwirts ist aber in jedem Fall gesichert.

Anbieter von Gemüsekisten haben diesen Vorteil bei schlechter Ernte nicht und auch die Konsumenten profitieren nicht von besonders hohen Erträgen in guten Jahren, da sie in der Regel einen festen Preis für eine bestimmte Menge Gemüse bezahlen.

Daraus folgt auch, dass das Gemüse in einer Gemüsekiste nicht zwangsläufig regional produziert wird, weil vom Anbieter unter Umständen Gemüse zugekauft werden muss, um die Liefervereinbarung zu erfüllen.

Durch die Lieferung des Gemüses der Solidarischen Landwirtschaft in ein zentrales Depot wird außerdem der Transportaufwand und die daraus resultierenden Emissionen und Verkehrsbelastungen reduziert. In Darmstadt holen ca. 75% der Mitglieder ihr Gemüse zu Fuß oder mit dem Fahrrad ab.

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Ein- und Ausstieg

Grundsätzlich können Interessenten zu jedem neuen Wirtschaftsjahr (dieses entspricht dem Kalenderjahr) einsteigen. Da die Anbauplanung immer für das kommende Jahr im Voraus gemacht werden muss, ist ein unterjähriger Einstieg nur begrenzt möglich, da sich die Anzahl der Mitglieder dadurch erhöht, die Gemüsemenge aber gleich bleibt und somit alle weniger haben.

Bitte beachtet die Regelungen für den unterjährigen Einstieg.

Wenn allerdings ein Mitglied während des Wirtschaftsjahres aussteigen will, kann dessen Anteil übernommen werden. Um das rauszufinden, schreib uns einfach eine E-Mail.

Ja. Für Interessenten, die sich noch nicht sicher sind, ob Solawi für sie funktioniert, bieten wir vierwöchige Probemitgliedschaften an.

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Depot & Gemüse abholen

Das Gemüse wird immer Dienstags in unser Depot in Darmstadt geliefert. Nähere Informationen findest Du hier.

Im Depot steht eine „Verschenke-Kiste“. Wenn Du etwas nicht möchtest, leg das entsprechende Kärtchen in die Kiste und ein anderes Mitglied freut sich über Dein Gemüse. Umgekehrt kannst Du natürlich auch was aus der Kiste mitnehmen.

Grundsätzlich kannst Du einfach Freunde bitten, Dein Gemüse an Deiner Stelle abzuholen. Alernativ kannst Du auch eine E-Mail an verwaltung@solawi-darmstadt schreiben, dann wirst Du für die entsprechenden Wochen von der Liste genommen und Dein Anteil auf alle anderen verteilt.

Nein! Die Eier sind für die Mitglieder, die mit einem Beitrag die Anschaffung des Hühnermobils über eine „Eier-Aktie“ vorfinanziert haben. Daher gibt es für die Eier auch eine eigene Abholliste. Bitte auch nach Mittwoch 18 Uhr nicht mitnehmen.

Arno bringt lagerfähiges Gemüse (z.B. Kartoffeln und Zwiebeln) ins Depot, da die Lagermöglichkeiten auf dem Birkenhof begrenzt sind. Er schreibt diese aber nicht jede Woche auf die Abholliste. Jedes Mitglied kann sich für den eigenen Bedarf die benötigte Menge mitnehmen.

Ja, jedes Mitglied kann sich für den eigenen Bedarf die benötigte Menge mitnehmen. Bei den gemeinsamen Kochabenden im Hoffart Theater besteht außerdem die Möglichkeit das Getreide zu mahlen. Dafür bitte an geeignete Behälter zum Abtransport des Mehls denken.

Gemüse, dass bis Mittwoch 18 Uhr nicht abgeholt wird, kann von allen Mitglieder abgeholt werden. Da einige Mitglieder erst kurz vor Mittwoch 18 Uhr abholen können, bitte keinesfalls schon früher vermeintlich nicht abgeholtes Gemüse mitnehmen. Gemüse das offentlich bereits in eine Tasche gepackt und / oder beiseite gestellt wurde, bitte ebenfalls nicht mitnehmen. Manche Mitglieder packen ihren Anteil morgens und holen ihn abends (z.B. nach der Arbeit) ab. Eier gehören nicht zum gemeinschaftlichen Gemüse und stehen daher auch Mittwoch nach 18 Uhr nicht zur allgemeinen Verteilung frei. Alles was Donnerstag Morgen gegen 8 Uhr noch übrig ist, wird von der BAFF-Frauen-Kooperation abgeholt.

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Organisation

Seit dem 03.11.2017 ist die Solidarische Landwirtschaft Darmstadt ein Verein. Der Verein organisiert die solidarische Landwirtschaft, ist Mieter des Depots und Mitglied im Netzwerk solidarische Landwirtschaft. Die Mitglieder des Vereins „Solawi Darmstadt e.V.“ haben darüber hinaus jeweils eine eigene Liefervereinbarung mit dem Birkenhof in Egelsbach.

Ja. Ab dem Wirtschaftsjahr 2019 sind alle Mitglieder verpflichtet 12 Stunden auf dem Hof oder im Verein mitzuarbeiten (Beschluss der Mitgliederversammlung vom November 2018).

Der Anbau auf dem Birkenhof war lange so organisiert, dass er auch ohne feste Arbeitszusagen der Mitglieder funktionieren konnte. Um mehr feste Arbeitskräfte und weniger Saisonkräfte beschäftigen zu können und um den Kontakt der Mitglieder mit der Landwirtschaft zu vergrößern, wird es im Wirtschaftsjahr 2019 regelmäßige Arbeitseinsätze auf dem Hof geben. Dafür wird es analog zur Erntezeittabelle eine Übersicht geben, wann ungefähr welche Arbeiten anstehen. Die genauen Termine werden dann so zeitnah wie möglich per Umfrage durch den Birkenhof abgestimmt.

Parallel oder alternativ können sich die Mitglieder auch in der Vereinsarbeit engagieren. Die Vereinsarbeit und alles was mit deren Organisation und der Verteilung der Ernte zu tun hat wird allerdings komplett ehrenamtlich erledigt. Das bedeutet, nur wenn sich genügend Menschen finden die hier Mitarbeiten, kann es funktionieren. Hierzu gibt es verschiedene Arbeitskreise die diese Arbeiten selbständig organisieren, und in die sich jeder nach seinen Interessen und Möglichkeiten einbringen kann. Dieses Einbringen kann ganz unterschiedlich sein, von der einmaligen Organisation eines Sommerfestes, über die Betreuung der Webseite bis zur wöchentlichen Betreuung des Abholdepots.

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